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Zukunft Insel Rheinau
Haus der Stille
                                                                         
PRO INSEL RHEINAU

 

 

 

 

Im September 1999 legte die Arbeitsgemeinschaft PRO INSEL RHEINAU dem Regierungsrat das Grundlagenpapier «Haus der Stille» als Pilotprojekt zum Grobkonzept für eine Neunutzung der Klosterinsel Rheinau vor.

Am 12. Mai 2000 wurde die Stiftung «St. Magdalena zu Rheinau» gegründet mit dem Zweck der Einrichtung und des Betriebes eines Hauses der Stille auf der Klosterinsel. Mit einem Beitrag von 1,5 Millionen Franken der Paul Schiller-Stiftung, der finanziellen Unterstützung der römisch-katholischen Kirche und weiteren Zuwendungen sind nicht nur die Umbaukosten vollumfänglich bereitgestellt, sondern auch die Mieten auf fünfundzwanzig Jahre hinaus gesichert. Der Spatenstich erfolgte am 24. Februar 2002. Die Bauarbeiten sind im Gange, und im Frühjahr 2003 werden die Schwestern der Spirituellen Weggemeinschaft auf der Insel einziehen.

Dokumentation "Haus der Stille" vom September 1999


Bildbericht vom Spatenstich

Ein «Haus der Stille» entspricht einem ausgewiesenen Bedürfnis der katholischen Kirche.

Das in ökumenischer Offenheit geführte Haus der Stille und Besinnung unterstützt die Nutzung der Klosterkirche und der Kapelle St. Magdalena.

Trägerschaft ist die St. Magdalenenstiftung zu Rheinau. Betrieben wird das «Haus der Stille» durch die Spirituelle Weggemeinschaft – erfahrene Ordensschwestern aus Kehrsiten.

 

 

Das im östlichen Teil der Insel gelegene Gebäude 15/16 ist baulich unabhängig vom übrigen Gesamtkomplex. Es eignet sich sehr gut für die geplante Nutzung.

 

Es wird mit Umbaukosten von ca 2,5 Millionen Franken gerechnet. Die Finanzierung ist zu 100 Prozent gesichert.

 

Das Projekt findet breite Unterstützung in Bevölkerung, Kirche und Gemeinde

 

Ein neuer Ort der Begegnung
in Offenheit, Stille und Besinnlichkeit
mit Gott, dem Nächsten und sich selbst

 

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Portalseite des Gebäudes 16

Das Haus der Stille soll im ehemaligen Aufnahmegebäude der Inselklinik eingerichtet werden. Dieses steht am Ufer gegen den Grossen Rhein und säumt den Parkgarten, der am untern Ende der Insel spitz zuläuft und seinen Abschluss in der Magdalenenkirche findet.

Die Skizze hält den Blick aus dem Haus der Stille gegen das «Spitzkirchlein» fest.

Zeichnung von Architekt Pierre Ilg

 

 

 

Die Stiftung St. Magdalena zu Rheinau

   
  Am 12. Mai 2000 haben das Generalvikariat und die römisch-katholische Körperschaft des Kantons Zürich die Stiftung St. Magdalena zu Rheinau gegründet, welche Folgendes bezweckt:
 

 

 

 

Die dauerhafte Einrichtung und den Betrieb eines in ökumenischer Offenheit geführten Hauses der Stille und der Besinnung in einem zur Anlage des ehemaligen Klosters Rheinau beziehungsweise der in Auflösung befindlichen Psychiatrischen Klinik Rheinau gehörenden Gebäude oder Gebäudeteil durch Etablierung einer christlichen Ordensgemeinschaft.

 

Die ökumenische Nutzung der Kapelle St. Magdalena, auch «Spitzkirche» genannt.

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Die Aufwertung der Klosterkirche durch Bereitstellung funktioneller Annexräumlichkeiten, in welchen insbesondere kirchliche, kulturelle und kommunale Anlässe der römisch-katholischen und der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Rheinau sowie der Politischen Gemeinde Rheinau durchgeführt werden können.

 

Das zukünftige Haus der Stille soll von den Schwestern der Spirituellen Weggemeinschaft von Kehrsiten, einer kirchenrechtlich anerkannten Ordensgemeinschaft, geführt werden. Sie sehen sich als Wegbegleiterinnen für Menschen auf ihrer Suche nach Sinn, nach Gott.

 

Mit diesem Anliegen wollen die Schwestern regelmässig Kurse in kontemplativer Meditation nach der Heiligen Schrift und in Gebetsvertiefung anbieten. Sie wollen zudem Menschen in Gesprächen begleiten und ihnen die Möglichkeit bieten, für kürzere oder längere Zeit mit ihnen zu wohnen und den Alltag zu teilen. Es ist ihr Wunsch, das Haus zu einem Ort werden zu lassen, wo Menschen ihre Seele, ihren Geist und ihren Körper erholen und heilen können.

   

 

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Raumprogramm:

  • 22 Zimmer für Schwestern und Gäste

  • Meditationsraum sowie Anbetungsraum

  • Konvent und Aufenthaltsraum für 30 Personen

  • Infrastrukturräume (Küche, Sanitärzellen, Büros, Waschräume, Lager etc)

  • Werkstatt und Lädeli für Gäste und Besucher

  • Personenlift; Vorkehrungen für Rollstuhlgängigkeit

Kosten/Finanzierung:

  • Umbaukosten: 2,5 Millionen Franken

  • Finanzierung durch einmalige Zuschüsse und Gönnerbeiträge

  • Geldspenden könne überwiesen werden an:
    Bank Leu 8022 Zürich
    Bankkonto Nr 957037-81
    Postkonto 80-475-1

 

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