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Sinfonie der Idylle
Die Arbeitsgemeinschaft
Pro Insel Rheinau organisierte zusammen mit dem Kulturkreis Jestetten am
19. August 2005 einen zauberhaften Musikabend zum Thema
«Wassermusik Rheinau». Anlass dazu war die geplante Neunutzung der
Klosterinsel.

Das gutgelaunte Publikum – darunter auch der frischgewählte Regierungsrat
Hans Hollenstein – bestieg bei der Klosterinsel
die drei bereitstehenden Boote. Nach kurzer Fahrt versammelten sich die
motorisierten Weidlinge am oberen Ende des Klosters auf dem grossen Rhein.
Dort vertäuten die Bootsführer ihre Gefährte mit dem Musikanten-Boot.
Eine Sinfonie der Idylle war bereits die Umgebung. Hier das imposante
Kloster, gegenüber ein wunderschöner Wald und auf dem langsam fliessenden
Wasser des Rheines Schwäne, Enten und
Blesshühner, die sich in ihrer Geschäftigkeit nicht stören liessen.
Beeindruckend war auch die Stille an diesem romantischen Platz.
Was dann folgte war einfach traumhaft. Die zwei Musikerinnen und zwei
Musiker der Formation Wyländer Provisorium bestachen durch ihre
Vielseitigkeit. Zuerst Zigeunerweisen, dann folgte ein Querschnitt durch
Zeit- und Stilepochen. «Erlaubt ist was uns gefällt», hiess das Motto der
Musiker. Mozart, Brahms und so weiter. Dann aber
auch Schlager, Oldies und Volksweisen. Schuberts «Forelle» passte
natürlich vorzüglich. Als dann Kathrin Feurer in einem gefühlvollen
Querflötensolo «EI Condor Pasa» erklingen liess, war das sicher einer der
Höhepunkte des Abends.
Der Arbeitsgruppe Pro Insel Rheinau und dem Kulturkreis Jestetten ist am
Freitagabend ein guter Wurf gelungen. Ein Konzert der ganz besonderen Art
hat Eindrücke von bleibendem Wert hinterlassen. Die Vision Musikinsel
Rheinau hat sicher Zukunft.
Textquelle: Andelfinger Zeitung
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